Gewässer der Region Savonlinna – finnische Binnenseenatur pur
Neben den unzähligen kleinen Seen und Teichen gibt es in der Region Savonlinna vier große Seen, den Pihlajavesi, den Haukivesi, den Puruvesi und den Kolovesi. Diese sind alle so miteinander verbunden, dass Sie mit Ihrem Boot ungehindert von einem zum anderen fahren können.
Pihlajavesi
Der Pihlajavesi erstreckt sich von der Stadt Savonlinna nach Süden. Charakteristische Merkmale sind die verschlungenen Insellabyrinthe im Wechsel mit weiten Seenflächen. Er ist Teil eines finnischen Uferschutzprogramms und bildet zusammen mit der Burg Olavinlinna in Savonlinna eine der 27 Nationalen Landschaften Finnlands. Obwohl die Inselwelt des Pihlajavesi ein Naturschutzgebiet ist, können Sie sich mit Ihrem Boot frei darin bewegen und die Stille der Natur genießen. Dabei stehen Ihnen auf den Inseln insgesamt 17 gut ausgerüstete Anlegestellen zur Verfügung.
Haukivesi
Der Haukivesi liegt zwischen Savonlinna und Varkaus weiter im Norden. Der Nationalpark Linnansaari mit seinen Hunderten von Inseln und seinen großen Seenflächen ist ein Paradies für Bootsfahrer. Er wurde mit dem Ziel gegründet, die wertvolle Inselnatur und die schönen Landschaften des finnischen Seengebiets zu schützen. Kein Wunder, dass sich hier auch die einzigartige Saimaa-Ringelrobbe zu Hause fühlt
Puruvesi
Der Puruvesi mit seinem außergewöhnlich klaren Wasser und seinen hellen Sandstränden liegt zwischen Kerimäki, Punkaharju und Kesälahti, im Herzen der schönsten Urlaubsregion Finnlands. Hierhin gelangen Sie mit Ihrem Boot in Punkaharju vom Pihlajavesi aus. Eine Spezialität des Sees sind die Kleinen Maränen, auf Finnisch „muikku“, die hier per Netz gefangen werden.
Kolovesi
Der Kolovesi im Gebiet der Gemeinden Enonkoski und Savonranta beherbergt den gleichnamigen Nationalpark, der die urwüchsige Inselnatur des Saimaa, die Lebensumwelt der Saimaa-Ringelrobbe und die südfinnische Waldnatur schützen soll. Die steil aus dem Wasser aufragenden hohen Felswände, von der letzten Eiszeit geformt, sind an manchen Stellen geschmückt von 5000 Jahre alten Felsmalereien. Um die Ruhe der Natur im Nationalpark zu erhalten, sind Motorboote weitgehend verboten, umso eindrucksvoller ist eine Paddel- oder Rudertour.







